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Begegnungen > Milton Keynes 2007
Collectormania 2007
26. –28. Oktober in Milton Keynes UK
Wo beginne ich nur mit diesem Bericht, jetzt, wo ich wieder von meinem Wochenendabenteuer zu Hause bin? Ich denke, am besten gleich in Milton Keynes, da dies ja der interessanteste und aufregendste Teil der ganzen Reise ist.
Nach einer sehr abenteurlichen Anreise von München nach Milton Keynes bin ich ziemlich müde und erschöpft im Travelodge Hotel angekommen. Regina und ich sollten uns eigentlich in Heathrow treffen, haben uns aber leider verpasst. Ich hoffe, dass nicht irgendetwas Unvorhergesehens passiert ist, denn mit dem Handy konnte ich sie nicht erreichen, ja eigentlich niemanden.
Heidi und Claudia kommen auf mein Zimmer und wir begrüssen uns herzlich. Wir versuchen nun, Regina per Handy zu erreichen – ahhhhh geschafft - und ja, sie ist noch in Heathrow und versucht mich zu finden.. ebenso wie ich es verzweifelt versucht habe. Nun, da ich inzwischen sicher hier angekommen bin, kann Regina den nächstmöglichem Bus nach Milton Keynes nehmen und zu uns kommen.
Anschließend rufe ich noch zu Hause bei Klaus an und berichte ihm, daß ich gut angekommen bin und alles in Ordnung ist, ich würde mich am nächsten Tag wieder melden.
Jetzt ist endlich Zeit zum Entspannen. Wir setzen uns zusammen, und Claudia und Heidi berichten, dass sie Kevin schon getroffen hätten, er wäre etwas brummig und müde, da er kaum geschlafen hätte. Leide unter Jetlag, und sei am Morgen auch noch zwei Stunden am Zoll festgehalten worden. Och jeeeh, der Arme.
Spät am Abend kommt dann Regina an. Sie ist müde, aber doch erleichtert. Wir begrüßen uns freundlich, und ich nehme Ihr das Gepäck ab, um sie in unser gemeinsames Zimmer zu bringen. Regina packt noch aus, während wir uns unterhalten, und ich stelle erfreut fest, dass Regina eine ganz liebe und angenehme Zimmergenossin ist. Wir beschließen auch bald, schlafen zu gehen. Morgen wird ein aufregender und spannender Tag.
Lange kann ich nicht einschlafen. Ungewohnte Umgebung, ungewohntes Bett... morgen treffe ich Kevin..... irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen.
Regina und ich werden am Samstagmorgen gleichzeitig wach. Ein Blick auf die Uhr - 5:00. - ach herrje.. noch viel zu früh. Scheint wohl an der Zeitumstellung zu liegen. Wir drehen uns nochmal um und schlafen noch ein Stündchen.
Pünktlich um 8:00 Uhr stehen wir wie verabredet vor Claudias und Heidis Zimmer und machen uns auf den Weg zur Middleton Hall, in der die Collectormania stattfindet.
Als wir das Hotel verlassen, trifft mich ein eisig kalter Wind. Schaudernd schließe ich meine Lederjacke, und wir machen uns auf den Weg. Wir haben sehr viel Spaß unterwegs und lachen viel. Da ich Kevin zu ersten Mal begegne, bin ich sehr nervös und aufgeregt, was meine lieben Gefährtinnen sehr amüsiert. Nach etwa zehn Minuten Weg sind wir bei Middleton Hall angelangt. Ein riesiges Einkaufszentrum mit einer schier endlosen Einkaufsmeile. Mitten im Zentrum ist die Collectormania aufgebaut. Neugierig sehen wir uns um. Viele Stände mit DVD`s, Fotos und allem, was ein Fanherz so begehrt. Wir nähern uns den Autogrammständen, an denen die Stars ihre Autogramme geben. Die Tische sind noch alle unbesetzt, allerdings hat sich vor den Tischen von Michael Shanks und Chris Judge schon eine endlos lange Schlange gebildet. Kevin Sorbos Tisch ist noch leer. Wie beim Arbeitsamt müssen wir Nummern ziehen, nach denen wir dann später Zugang zu Kevins Tisch bekommen. Heidi, Regina und ich haben die Nummern 5 ,6 und 7, wobei meine die 6 ist. Da Kevin noch nicht an seinem Tisch ist , beschließen wir, noch eine Runde durch die Stände zu drehen. Als wir wieder zurückkommen und ich um die Ecke sehe, kommt Kevin gerade zur Tür herein, streckt sich und nimmt an seinem Tisch Platz. Oh Himmel, er sieht gut aus.
„Kevin ist da,“ sage ich zu Regina und Heidi, und wir stellen uns an. Vor uns ist ein junger Mann, der sich sehr viel Zeit bei Kevin lässt, und ich kann mir in Ruhe ansehen, wie das alles abläuft. Nun ist Kevins Tisch frei und niemand kommt. Der Ordner, oder Bodyguard.. wie auch immer,... sieht uns fragend an und so beschließen wir nun, zu Kevin zu gehen, der uns schon erwartungsvoll entgegen blickt.
Bevor es endgültig zu Kevins Platz geht, kommen wir noch zu einem Tisch mit vielen Fotos für Autogramme. Ich suche mir eines aus, das mir am Besten gefällt und frage, ob ich ein mitgebrachtes Bild auch unterschreiben lassen darf. Der junge Mann bei den Fotos nickt, allerdings muss ich auch dafür bezahlen. Kein Problem, damit hab ich gerechnet. Ich bezahle und sortiere alle mein Zettel, die ich so in der Hand halte, einschließlich der Bilder... was für ein Chaos. Inzwischen ist Regina bei Kevins Tisch gelandet und unterhält sich mit ihm.... nanu... deutsche Worte aus Kevins Mund.... ganz eindeutig spricht Kevin deutsch mit Regina. Regina spricht ein recht flüssiges Englisch, und trotzdem wird sie von Kevin in Deutsch begrüßt... na, das lässt doch hoffen.
Inzwischen ist Regina fertig und ich bin an der Reihe.. ja wenn das doch so einfach wäre.
Plötzlich ist alles verschwunden. Meine Mappe mit den Bildern, meine Quittung für zwei Autogramme, nichts mehr lässt sich finden. Ungeduldig sieht mich die Frau an Kevins Tisch an, die ihn während der Con betreut. Ich werde immer nervöser, denn inzwischen hat auch Kevin meine Aktion bemerkt und beobachtet mich neugierig. In seinem Gesicht zeigt sich ein belustigtes Grinsen, eine Augenbraue ist fragend hochgezogen. Meine Güte, wo ist dieser verflixte kleine Zettel. Verzweifelt schreie ich „HEIDI !“ Sie war die ganze Zeit hinter mir, doch nun ist sie wie vom Erdboden verschluckt. Ich sehe vorsichtig zu Kevin, dessen Grinsen immer breiter wird... oh Schande... am liebsten würde ich versinken.... ach, und ganz plötzlich ist dieser dämliche Zettel wieder da und meine Bilder liegen bereits vor Kevin auf dem Tisch.. wie ging das denn nun...? Ganz eigenartigerweise will Kevins Betreuung meinen Zettel jetzt auch gar nicht mehr sehen.... meine Nerven flattern und ebenso mein Magen. Völlig entnervt wende ich mich Kevin zu, der mich angrinst und dann ganz lieb und freundlich fragt: „How are you?“ Plötzlich ist meine Nervosität wie weggeblasen. Gelassen und völlig vertraut beginne ich mich mit Kevin zu unterhalten, und zwar in Englisch, so, als wäre es noch nie anders gewesen.
(Wieso lässt er mich in Englisch abquälen, während er vorher mit Regina deutsch sprach...? nicht zu fassen.)
Ich erzähle ihm, dass ich aus München komme, wobei Kevin erfreut lächelt. Er berichtet mir, dass er schon in München gelebt hätte, in Schwabing. Er nennt mir auch die Strasse, aber in der Aufregung habe ich sie leider auch gleich wieder vergessen.
Ich nicke. „Ja, ich weiß,“ bestätige ich ihm, und nach ein paar weitern Worten steht plötzlich Heidi neben mir.... ach... wo kommt sie denn plötzlich her???
Heidi erklärt Kevin, dass ich der Webmaster seines Europäischen Fan Clubs bin und die Homepage mache und betreue. Kevin sieht mich mit einem sehr freundlichen und anerkennenden Lächeln an und sagt so etwas wie:. „Du machst einen großartigen Job.“ Plötzlich bin ich wieder ganz schüchtern und murmle ein scheues „danke“. Nun wende ich mich den Bildern zu, die ich von Kevin signieren lassen möchte. Er signiert mir das wunderschöne Kull-Foto mit:
„To Anne, all my Love“
... wowhhhh, ich bin erstmal sprachlos. Dann zeige ich ihm die Collage, die ich zusammen mit Klaus gebastelt habe. Sie zeigt Kevin als Hercules aus einer Folge, in der er an einem Wetttrinken teilnimmt und anschließend sehr verkatert ist. Davor steht eine leere Flasche „Ouzo Hercules“. Ich erkläre Kevin, dass mein Mann Klaus das gerne von ihm signiert haben möchte. Kevin sieht sich das Bild in Ruhe an, und in seinem Gesicht zeigt sich ein amüsiertes Lächeln. Er überlegt kurz, und schmunzelnd schreibt er:
To Klaus, I`ll take one more Beer (sinngemäß: ich hatte ein Bier zuviel)
Ich lese es und denke vergnügt: Oh, lieber Kevin...du wirst dein Bier heute Abend schon noch bekommen.. Denn ich habe ihm eine Flasche Weißbier, das er so gerne mag, und ein Oktoberfestherz mitgebracht. Ich bedanke mich bei Kevin und packe meine Sachen weg. Vorsichtig frage ich, „Kevin, darf ich noch ein Foto mit Dir machen?“ Freundlich sieht er mich an, „sure“, sagte er und erhebt sich. Ufffzzzz... wenn ich bis jetzt zu Kevin hinunter sehen musste, in dem Moment, als er aufsteht, ändert sich das schlagartig, denn ich muss nun weit nach oben sehen. Kevin ist riesig. Er lehnt sich über den Tisch und legt mir seinen Arm um die Schulter und zieht mich sanft an sich. Mein Gesicht liegt plötzlich an seinem Hals. Kein störendes Rasierwasser ist zu riechen nur Kevin. Als er noch seine Wange an mein Stirn schmiegt schnappe ich erstmal nach Luft und wie selbstverständlich lege ich nun meinen Arm um seine Taille. Er fühlt sich großartig an. Unter dem rostbraunen weichen Pullover lässt sich ein durchtrainierter muskulöser Körper erahnen. Oh Himmel am liebsten würde ich Kevin nie mehr los lassen. Regina und Heidi fotografieren beide und lassen sich viel Zeit dabei, was ich sehr genieße. Doch irgendwann ist auch dieser schöne Moment vorbei. Kevin und ich lösen uns voneinander ich bedanke mich noch mal bei ihm und verabschiede mich mit:
“see you later!”
Kevin lächelt und nickt.
Nun ist Heidi an der Reihe. Bei ihr geht das schon sehr viel lockerer. Auch sie möchte noch mit Kevin fotografiert werden. Freundlich wie Kevin nun ist, erhebt er sich erneut und nimmt Heidi in die Arme. Diesmal fotografieren Regina und ich.
Zufrieden mit der Welt verlasse ich zusammen mit Heidi und Regina Kevins Tisch. Nun merke ich, wie mir meine Knie immer weicher werden. Mein erster Kontakt mit Kevin wird mir jetzt noch mal so richtig bewusst. Lachend schlendern wir zu einer Bank und setzen uns hin. Wir sind fröhlich und aufgedreht.
Nach einiger Zeit stoßen Claudia zusammen mit Lindsey und ihrem Mann Peter zu uns. Wir begrüßen uns herzlich.
Angeregt plaudernd schlendern wir durch Middleton Hall, bis es 11 Uhr ist und wir uns erneut zu Kevins Stand begeben, um die Clubmitglieder beider Fanclubs zu treffen. Die Besucherschlange der Fans vor Kevins Tisch ist inzwischen enorm geworden. Ich lese die Zahl 150 – 300, und von Kevin ist nichts zu sehen, er ist total verdeckt. Welch ein Glück, dass wir heute morgen so früh hier waren. Jetzt hätten wir nicht soviel Zeit mit Kevin verbringen können.
Heidi, die Hannelore vertritt, die zu unserem ganz großen Bedauern krank geworden ist und deshalb leider nicht reisen darf, unterrichtet die Gruppe, dass sich das Meeting mit Kevin um 1 Stunde nach hinten verschiebt. Die meisten der anwesenden Mädels kennen sich, und da ich kaum verstehen kann, worüber sie sich unterhalten, spähe ich zu Kevins Tisch hinüber. Aber die Schlange der anstehenden Fans ist immer dichter geworden, und es ist nichts von ihm zu sehen.
Allmählich zerstreut sich die Gruppe. Regina, Heidi und ich wollen uns nach etwas Essbarem umsehen und entdecken ein italienisches Restaurant. Wir beschließen, hier zu essen. Danach möchten Regina und ich erstmal zurück ins Hotel, da wir beide recht müde sind. Wir verabreden, dass wir uns um 17 Uhr bei Heidi und Claudia im Zimmer für das Meeting treffen.
Im Zimmer angekommen, strecken wir uns erstmal auf unseren Betten aus und plaudern angeregt und ganz plötzlich ist es kurz vor 17 Uhr. Ich beschließe, kurz zu Hause bei Klaus anzurufen, da ich mir nicht sicher bin, ob ich es später noch schaffen würde. Juhuuu..... ich habe Glück und erreiche ihn auch gleich. Stolz erzähle ich ihm, dass ich sein Autogramm bekommen habe und dass wir uns gleich mit Kevin treffen würden. Wir verabschieden uns, morgen sehen wir uns dann zu Hause am Flughafen wieder. Nun kann ich die kommenden Stunden richtig geniessen. Ich habe Klaus erreicht, alles ist in Ordnung.... genau so wie ich es mir wünsche.
Wir machen uns fertig für das Meeting. Sorgfältig überprüfe ich noch mal Kevins Geschenk, das Weißbier mit dem entsprechenden Glas und dem Oktoberfestherz. Alles ist ordentlich verpackt, dann kann es los gehen. Claudia und Heidi sind ebenfalls fertig, und wir marschieren gut gelaunt und lachend los.
Frühzeitig kommen wir im Holliday Inn an und können in aller Ruhe den Raum noch nett dekorieren. Eigenartigerweise bin ich absolut ruhig. Keine Nervosität, kein Magenflattern.. Ich freue mich darauf, Kevin eine ganze Stunde lang zu sehen. ( Anmerkung: es sind 1 ½ geworden) Claudia verlässt uns, um Kevin bei der Collectormania abzuholen. Mittlerweile treffen auch noch andere Fans ein.
Es wird 18:00 Uhr, und ganz langsam kommen die Fans, die erst im Nebenzimmer Platz genommen haben, zu uns.
Heidi, Regina und ich haben uns ganz vorne in der ersten Reihe platziert. Heidi hat als stellvertretende Clubleitung den Platz Kevin gegenüber, dann nehmen Regina und ich Platz.
Alle unterhalten sich angeregt, bis es plötzlich still wird im Raum. Niemand hat Kevin kommen hören, aber jeder hat es gespürt. Kevin hat eine so unglaubliche charismatische Ausstrahlung, dass ihm sofort alle Aufmerksamkeit gehört, sobald er einen Raum betritt. Kevin begrüßt uns mit freundlichem charmanten Lächeln und nimmt vorne am Tisch Platz.... er sieht recht müde aus.
Ich merke, wie Heidi nervös wird, und zwinkere ihr aufmunternd zu. „Du schaffst das schon.“
Nach einer kleinen Einleitung und Begrüßung von Heidi beginnt Kevin nun zu berichten, über seine Filme, über seine neuen Angebote, die er hat. Er berichtet sehr humorvoll und charmant. Es läuft sehr gut für ihn zur Zeit, was uns alle sehr freut. Nun können wir unsere Fragen, die wir an ihn haben, stellen. Es ist sehr schwierig für mich, Kevins Berichten zu folgen, da ich ihn sehr schwer verstehen kann. Ich konzentriere mich daher aufs Fotografieren und versuche, so viele Bilder wie möglich von ihm zu machen. Endlich schaffe ich es, meine Frage an Kevin loszuwerden. Ich frage ihn über seine Arbeit mit den Pferden, seinen Reitunterricht und wie es ihm damit gegangen wäre. Kevin sieht mich freundlich an und beginnt zu erzählen. Er gibt sich auch tatsächlich Mühe mit seiner Aussprache, so dass ich ihn ohne Schwierigkeiten verstehen kann. Ja, es hätte ihm sehr viel Spaß gemacht mit den Pferden, er wäre jeden Tag geritten.
Eine der Fans fragt ihn, ob seine Körperbehaarung, die er sich für seinen letzten Film komplett abrasieren musste, inzwischen wieder nachgewachsen sei. Kevin wirft ein freches Lächeln in die Runde und zieht seinen Pullover soweit herunter, daß wir einen Blick auf seine muskulöse Brust werfen können….
Es ist plötzlich so warm…. hat eben jemand die Heizung im Zimmer aufgedreht?
Wie im Fluge vergeht die Zeit, und Heidi berichtet Kevin, dass einige von uns Geschenke für ihn mitgebracht haben und wir ihm diese noch gerne überreichen wollen. Eins der Mädels stürmt gleich zu ihm vor. Als sie fertig ist und Kevin ihr Geschenk überreicht hat, greife ich unter meinen Stuhl und bewaffnet mit der Tüte mit Weißbier und dem Herz gehe ich zu Kevin.
„ Kevin, hier ist etwas aus München für dich, ich hoffe, du magst es“. Ich zögere kurz, doch dann greife ich mutig in die Tasche und hänge ihm das Herz um den Hals. Kevin erhebt sich nun neugierig, und bevor er irgendwas sagen kann, setze ich mich wieder an meinen Platz. Neugierig inspiziert Kevin das Lebkuchenherz und wirft dann einen fragenden Blick in die Tasche, die ich vor ihm auf den Tisch gestellt habe. Er entdeckt die Flasche Weißbier und nimmt sie heraus. Über sein Gesicht huscht ein erfreutes Lächeln, na, scheinbar habe ich das richtige Geschenk für ihn ausgewählt. Ein Fan nach dem anderen kommt nun zu Kevin, um Geschenke zu übergeben. Auf seinem Tisch sieht es inzwischen aus wie auf einem weihnachtlichen Gabentisch. Kevin nimmt seine Geschenke mit charmantem freundlichen Lächeln entgegen. Die Zeit rennt weiter davon. Wir bitten Kevin noch um ein Gruppenfoto, zu dem er sich sofort bereit erklärt. Alle verlassen den Raum, um sich draußen aufzustellen.
Plötzlich sind nur noch Claudia, Kevin und ich im Raum.... (glaube ich). Claudia fragt Kevin. ob er mit mir ein Foto machen würde, da ich morgen nicht mehr zum offiziellen Photoshooting kommen könnte, ich wäre zu dem Zeitpunkt bereits auf der Heimreise. Kevin sieht mich freundlich an. „Ja natürlich, komm lass uns vor die Jalousien stellen“ sagt er mit seiner tiefen warmen Stimme, die mir eine angenehme Gänsehaut verursacht. Mit weichen Knien gehe ich zu ihm. Kevin legt seinen Arm um mich und zieht mich sanft an sich. Ich lege ebenfalls meinen Arm um seine Taille und wieder fühle ich unter meinen Fingern seinen durchtrainierten Körper. Claudia drückt den Auslöser, zu früh für mein Gefühl, das scheint nichts geworden zu sein. Ich höre wie Kevin leise lacht und bevor ich weiß wie mir geschieht, dreht er mich sanft zu sich. Ein langes muskulöses Bein schiebt sich über meines. „was wird das jetzt“ denke ich benommen und im selben Moment umfängt mich Kevin mit beiden Armen und zieht mich fest an seine Brust. Ich bin gefangen in langen Beinen, breiten Schultern und starken Armen die mich fest halten… Oh was für ein herrliches Gefängnis. Ich lege meine Arme um Kevins breiten Brustkorb und schmiege mich noch fester an ihn. Mein Herz rast, „ endlich“ denke ich glücklich. So viele Jahre habe ich von diesem Moment geträumt. Kevins muskulösen Körper eng an meinem und wie schon am Vormittag liegt mein Gesicht wieder an seinem Hals. Wilde Gedanken jagen durch meinen Kopf „möge dieser Moment nie zu Ende gehen“. Kevin zieht mich noch etwas dichter an sich und ich verschwinde fast in dieser Umarmung. Ich genieße Kevins Nähe und die seines athletischen Körper. Claudia drückt erneut ab.. und das Photo ist wunderschön geworden.
Benommen löse ich mich von Kevin während ich sanft meine Hand über seinen Rücken gleiten lasse. Ich bin gar nicht in der Lage „Dankeschön“ zu sagen.
Plötzlich stehen wieder Menschen im Raum und Kevin bewegt sich zur Tür. Als er an mir vorbei geht, legt er sanft seine Hand auf meine Schulter und ganz spontan erwidere ich die Berührung.
Draußen haben sich die Fans bereits aufgestellt und warten ungeduldig auf Kevin. Er stellt sich mit dazu. Irgendwie hab ich nach diesem herrlichen privaten Photoshooting mit Kevin keine Lust mich mit zur Gruppe zu stellen, ich genieße noch die eben erlebte Nähe. Nun kommt Kevin um die Gruppe herum und kniet sich vorne hin. Ich lehne an einem Tisch und versuche zu fotografieren. Plötzlich dreht Kevin den Kopf und sieht mich direkt an und lächelt charmant. Verwirrt und mit zitternden Fingern drücke ich den Auslöser durch, doch leider ist das Bild nichts geworden.
Die Gruppenfotos sind im „Kasten“ und Kevin kommt zurück in den Konferenzraum um seine Geschenke einzusammeln. Heidi und ich sind inzwischen schon dabei aufzuräumen.
An der Tür dreht sich Kevin noch mal um und sieht mich an. „Du fährst morgen schon nach München zurück“ fragt er sanft, „Ja“ bestätige ich. Kevin lächelt, „ dann wünsche ich Dir eine gute Reise“. „Danke, das wünsche ich Dir auch“ antworte ich. Ein Nicken, ein liebes Lächeln noch und dann ist Kevin verschwunden.
Benommen mach ich mich daran, Heidi beim Aufräumen zu helfen, doch meine Gedanken sind ganz wo anders…. Werde ich ihn jemals wieder sehen????
Anschließend beschließen Heidi Regina Claudia und ich noch irgendwohin zugehen und den Abend nett gemeinsam ausklingen zu lassen. Unterwegs stößt Mariola die bildhübsche junge Spanierin zu uns und wir verbringen in einem Pub bei Salat und Bier noch einen netten vergnügten Abend.
Überraschender Weise habe relativ gut geschlafen in dieser Nacht. An diesen Morgen haben wir etwas mehr Zeit und so stehen Regina und ich ganz gemütlich auf. Duschen, Frühstücken und dann werden die Koffer gepackt. Als wir fertig sind gehen wir runter zu Heidi und Claudia. Beide sind ebenfalls schon fast mit packen fertig.
Leider ist nun auch die Zeit des ersten Abschiednehmens gekommen. Heidi und Regina gehen noch mal zur Collectormania um mit Kevin das offizielle Photoshooting zu machen, während Claudia und ich später gemeinsam mit dem Bus nach Heathrow fahren. Herzlich verabschieden wir uns von Heidi und Regina, wünschen ihnen noch viel Spaß und eine gute Heimreise. Ein letztes Drücken, dann sind Claudia und ich alleine. Ich beschließe mein Gepäck aus dem Zimmer zu holen und zusammen mit Claudia die letzte Stunde zu verbringen.
Und nun ist es soweit. Mit dem Taxi lassen wir uns direkt zur Central Busstation außerhalb von Milton Keynes bringen und warten auf unseren Bus, und kommen fast in letzter Minute am Flughafen Heathrow an
mein Flug wird aufgerufen und geht es ans Abschiednehmen von Claudia. Herzlich umarmen wir uns und dann macht sich jede auf den Weg zu ihrem Abfluggate. Mein Flieger steht noch ca 30 Minuten auf der Rollbahn bevor es dann in Richtung Heimat geht. Trotz des spätern Starts kommt mein Flug nur mit 5 Minuten Verspätung in München an.
Am Flughafen erwartet mich zu meiner großen Freude Klaus ganz pünktlich.. so schön das Alles war,, aber so schön ist es auch wieder nach Hause zu kommen.
Zu Hause packe ich meine Sache aus und erzähle dabei Klaus meine Erlebnisse. Es war ein stressiges abenteuerliches Wochenende das ich nie vergessen werde. Ebenso wenig wie die wundervollen Begegnungen mit Kevin. Das süße Foto das Claudia von mir und Kevin gemacht hat hängt nun hier an meiner Wand. Immer wenn ich es ansehe, spüre ich Kevins starke Arme, seine breiten Schulten und die endlos langen Beine um mich. Fühle seinen athletischen Körper unter meinen Fingern…. und höre seine tiefe warme Stimme…..